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NORWEGEN
14.10.2017
Theater Nordhausen



NEUSEELAND
21.10.2017
CCS Suhl


24.10.2017
Kaisersaal Erfurt

Programm Jena

 

  Sonntag, 22. Oktober 2017
Vietnam - Abenteuer im Land der Drachen (Olaf Schubert)
Uni Jena - Döbereiner Hörsaal 19.00 Uhr
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Sonntag, 28. Januar 2018
Südamerika querdurch - Vom Pazifik zum Atlantik (Axel Brümmer & Peter Glöckner)
Uni Jena - Döbereiner Hörsaal 17.00 Uhr 
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  Sonntag, 25. Februar 2018
Nordostpassage (Steffen Graupner)
Uni Jena - Döbereiner Hörsaal 17.00 Uhr 
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Sonntag, 18. März 2018
Namibia - Leben in extremer Landschaft (Katja & Josef Niedermeier)
Uni Jena - Döbereiner Hörsaal 17.00 Uhr
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Sonntag, 15. April 2018
Hurtigruten - Norwegen mit dem Postschiff (Kai-Uwe Küchler)
Uni Jena - Döbereiner Hörsaal 19.00 Uhr
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TRAILER zur Show
zur Website von Olaf Schubert
Ticketpreis: 12,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
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     So, 22.10.2017 - Uni Jena (Döbereiner Hörsaal) - 19.00 Uhr

Vietnam - Abenteuer im Land der Drachen

Wer sich auf eine Reise durch Vietnam begibt, ist überwältigt von der Schönheit und dem kulturellen Facettenreichtum des Landes. Pulsierende Metropolen wie Hanoi, Saigon oder Da Nang mit dem typisch chaotischen Verkehr, hektisches junges Leben in den Straßen und Gerüche und Geschmäcker, die alle Sinne berühren. Kolonialarchitektur in aller Fülle und immer modernere Städte. Duftender leckerer Vietnamkaffee. All das vielleicht Dinge, die Reisende schon immer und immer wieder nach Vietnam ziehen.
Vielleicht reizt aber auch das Leben im Hinterland in den kleineren Ortschaften und im Dschungel oder die faszinierende endlos erscheinende Küste mit ihren verträumten Lagunen und weißen, teilweise unberührten Sandstränden. Und gleich daneben betört ein grüner Flickenteppich aus üppigen Reisfeldern.
Olaf Schubert, vielfach ausgezeichneter Fotojournalist und Buchautor, der seit über 20 Jahren Asien intensiv bereist, ist selber erneut begeistert über die spannenden, unerwarteten und vielfältigen Eindrücke in Vietnam. Die fotografisch-filmische Reise führt vom Süden des Landes mit der Insel Phu Quoc und dem Con Dao Archipel über das Mekongdelta bis ganz hinauf an die chinesische Grenze in die schroffe Bergwelt Nordvietnams.
Weit entfernt der großen Straßen ist er mit der Kamera in der teils noch mit Sonderpermit zu bereisenden nordvietnamesischen Provinz Hà Giang unterwegs. Diese über lange Zeit verschlossene Region wartet auf mit spektakulären Schluchten und monumentalen Karstfelsen. Die Dörfer der zahlreichen Bergvölker scheinen der Zeit zu trotzen. Berauschend wirken die Eindrücke auf den bunten Märkten und eröffnen den Wunsch, die Familien der kleinen Völker und Stämme Vietnams kennenzulernen.
Vietnam, das die Welt einst mit Krieg in Verbindung brachte und aufrüttelte, hat die Reise in die Zukunft längst begonnen und befindet sich in einem rasanten Wandel. Für Olaf Schubert zählt Vietnam indessen zu einem der wahrhaft authentischen asiatischen Länder. Ungezähmter Trubel und meditative Stille, alles auf einer über 3000 km langen Reise.


 


TRAILER zur Show
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Ticketpreis: 12,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
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  So, 28.01.2018 - Uni Jena (Döbereiner Hörsaal) - 17.00 Uhr

Südamerika querdurch - Vom Pazifik zum Atlantik

Kaum jemand bereiste Südamerika so intensiv wie die beiden Weltumradler Axel Brümmer und Peter Glöckner. Seit Jahrzehnten hält sie dieser abwechslungsreiche Kontinent in seinem Bann. Nach jahrelangen Paddel- und Radtouren in diesem faszinierenden Erdteil lockte sie eine neue Herausforderung: die Durchquerung des Festlandes in seiner ganzen Breite, immer am Äquator entlang.
Ausgangspunkt waren die weit abgelegenen Galapagosinseln, auf denen einst Darwin auf Riesenschildkröten ritt und nebenbei an seiner Evolutionstheorie arbeitete. Weiter ging es zu Fuß über vergessene Inkapfade in die eisigen Höhen der Anden, wo nahe der Gletscher scheue Nandus weiden. Selbstverständlich fehlte nicht ein - wie schon bei Alexander von Humboldt - vergeblicher Besteigungsversuch des Chimborazo, des nach eucuadorianischen Angaben und vom Erdmittelpunkt aus gesehen höchsten Berges der Welt. An feuerspeienden Vulkanen führte der Weiterweg hinab in die endlose Einsamkeit des Amazonasdschungels, wo die beiden Reisenden für Wochen ihr Schicksal in die Hände eines für dortige Verhältnisse kleinen Flüsschens legten, den sie mit einem winzigen selbstgebauten Balsafloß hinabtrieben. Indianer luden sie zu Chicha, einem aus angekauten Maniok vergorenen alkoholischen Getränk ein und nahmen sie später in winzigen Einbäumen zu einer tagelangen Jagd auf Piarukus mit, den wohl größten Süßwasserfischen der Welt. Auf einer kaum befahrenen Piste radelten sie dann ab der Urwaldmetropole Manaus, durch Steppen und Regenwald bis in die kaum bekannten Länder Guyanas, wo sie Lederschildkröten beim mitternächtlichen Laichen beobachteten, Indianer mit EU-Pässen beim rituellen Totenfest beiwohnten, die Abschussrampen der europäischen Raumfahrt besichtigten und die französische Verbannungsinseln, die Teufelsinseln, besuchten, die durch den Roman Papillon weltberühmt wurden. Mitten in der Regenzeit kämpften sie sich über eine aufgeweichte, für sämtliche andere Fahrzeuge für Wochen unbefahrbare Piste bis sie endlich die Flussmündungen erreichten, an denen sich bei Neumond urplötzlich die Pororoca, die alles zerschmetternde Gezeitenwelle, erhebt. Weiter ging es über Macapá, eine genau unter dem Äquator liegende Großstadt nach Belém, einer weiteren Metropole an der Amazonasmündung, in der alljährlich die weltgrößte katholische Prozession stattfindet. Aus dem verregneten Regenwald führte der Weiterweg in die staubtrockenen, kaum besiedelten Gegenden des Sertão, wo mitunter über viele Jahre hinweg nicht ein Tropfen des lebensspendenden Nass vom Himmel fällt und die durstigen, klapprigen Rinder an vertrockneten Kakteen kauen. In diesen Weiten gründeten einst entflohene Sklaven in unzugänglichen Gegenden unabhängige Siedlungen. Manche dieser Quilombos waren riesige, eigenständige und ebenfalls sklavenhaltende Königreiche, berichteten deren Nachfahren, die noch immer eine eigenständige Kultur und Tradition bewahrten. Irgendwo hier passierten die beiden Weltumradler einen ganz besonderen Höhepunkt: 200 000 bisher geradelte Kilometer! Nach einem kurzen Aufenthalt an der atlantischen Traumküste erreichten Axel und Peter den spektakulären Endpunkt ihrer spannenden Reise, die "schönste Insel der Welt", Fernando de Noronha.
Obwohl sich die Landschaften und die Natur während der ganzen Reise unglaublich abwechslungsreich zeigten, fesselten vor allem die einfache Bevölkerung die beiden Reisenden. Arme Drogenbauern, abenteuerlustige Goldsucher, unkontaktiert lebende Indianerstämme oder raubeinige Rinderzüchter – sie alle gehören genauso zu diesem großartigen Kontinent wie unbändige Lebensfreude oder zurückhaltender Charme.


 

  So, 25.02.2018 - Uni Jena (Döbereiner Hörsaal) - 17.00 Uhr

Nordostpassage - legendärer Seeweg zwischen Beringmeer und Barentssee

Günstige klimatische Verhältnisse bezüglich Eisdynamik und Geopolitik liessen vor einem Jahrzehnt den Traum von einer ersten Durchfahrung der Nordostpassage mit einem westlichen Kreuzfahrtschiff entstehen. Nach langer Planung war es dann im August 2014 endlich soweit - mit immer noch günstiger Eissituation und nun nicht mehr ganz so vorteilhafter politischer Lage wagten wir das Abenteuer, Beringmeer und Barentssee entlang einer imaginären Linie miteinander zuverbinden und die sibirische Küste des nördlichen Eismeeres zu erkunden.

Für Zaren, Sowjets und lupenreine Demokraten bargen diese nordischen Provinzen zwischen Tundra und Eismeer seit jeher zweierlei zugleich: Magische Schätze und die Schrecken von Eis und Finsternis. Entlang des nördlichen Seeweges, der legendären Nordostpassage, zementierte zuerst die junge Sowjetmacht ihren geopolitischen Anspruch von Murmansk bis Providenija mit Häfen, Polarstationen und Atomeisbrechern. Nach 1991 ließen zwei Dekaden des Niedergangs den Nordenfast in Vergessenheit geraten. Heute nun eröffnen Rohstoffhunger, Klimadynamik und Politik der Stärke neue Wege in Russlands Norden und es beginnt ein arktisches Monopoly: Reedereien, Rohstoffkonzerne und Regionalfürsten träumen vom Big Business, die Umweltschutzverbände fordern den totalen Schutz der Natur, und Putins geopolitische Phantasien finden Ausdruck in einer aggressiven Remilitarisierung der russischen Arktis.
Der Jenaer Geophysiker und Bergsteiger Steffen Graupner konnte bei dieser ersten westlichen Durchfahrung der Nordostpassage mitwirken, die Geschichte der Nordostpassage seit Adolf Erik Nordenskiölds Durchfahrung 1878 nachvollziehen und Geschichten vor Ort bei Russen, Nenzen, Tschuktschen und Yupik sammeln.





 


TRAILER zur Show
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Ticketpreis: 12,- EUR (10,- EUR ermäßigt)
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  So, 18.03.2018 - Uni Jena (Döbereiner Hörsaal) - 17.00 Uhr

Namibia - Leben in extremer Landschaft

Die Multivision "Namibia - Leben in extremer Landschaft" von Focuswelten beschäftigt sich mit den vielfältigen Anpassungen an die extremen Lebensbedingungen in dem Wüstenland Namibia: glühende Hitze, extreme Trockenheit über viele Jahre hinweg, Schneestürme und Kälte, Wind und Nebel.

Der Zoologe und Filmemacher Josef Niedermeier und der Wildtierbiologe Sigfried Weisel haben die Härte dieses Landes am eigenen Leib zu spüren bekommen: Kälte bis in zweistellige Minusgrade, Eisregen, Gluthitze bis 45 °C, Tag-Nacht-Temperaturschwankungen von über 30 Grad und extreme Trockenheit bestimmten den Drehalltag.

Chamäleons und Wüstenelefanten, 1000-jährige Pflanzen in der Pränamib, riesige Flechtenfelder an der Küste, Salzpflanzen, Käfer im tiefsten Dünensand und Webervogelnester mit Tausenden von Bewohnern dokumentieren in eindrucksvollen Sequenzen die vielfältigen Überlebensstrategien der Flora und Fauna Namibias an die extremen Bedingungen.

Auch die Menschen mussten sich dem schwierigen Lebensraum anpassen. So zeigt Focuswelten auch das Leben der Farmer im trockenen Süden des Landes. Thorsten Theile gelingt mit dem Namtib Biosphere Reserve eine nachhaltige Nutzung nach ökologischen Gesichtspunkten. Jörg Gaugler hat eine eigene Schafsrasse gezüchtet, die an die extremen Bedingungen gut angepasst ist. Jörn Miller von der Farm Auburus nutzt die natürlichen Ressourcen u.a. durch die Ernte des Hoodia-"Kaktus". Er setzt überdies anatolische Hütehunde ein, um seine Nutztiere vor Räubern zu schützen. Eine Tötung von Schakalen und Leoparden ist somit unnötig. Auf Namtib hingegen sorgt eine zugelaufene Zebrastute für den Schutz der Rinderherde.

Eine der ältesten Volksgruppen der Menschheit, die San – auch Buschleute genannt – wurde ihrer Wurzeln und ihres natürlichen Lebensraumes beraubt und ist in größter Gefahr, ihre kulturelle und soziale Identität zu verlieren. Die Multivision zeigt die wertvolle Arbeit der Ombili-Stiftung, die den San hilft, sich in der „neuen Welt" zurecht zu finden.

Im weltabgeschiedenen Kaokoveld lebt eines der letzten halbnomadischen Völker Afrikas - die Himbas. Dieses Volk hat sich perfekt an das Leben unter den extremen Bedingungen im Norden Namibias angepasst.

Namibia ist nicht nur ein Land der klimatischen Extreme - es ist auch ein extrem schönes, abwechslungsreiches und faszinierendes Reiseland. Das Kaokoveld und das Damaraland offenbaren eine Fülle an Landschaften, die mit ihrer Weite und Stille enorme Anziehungskraft ausüben. Die geheimnisvollen Hexenringe sind nur eines der Geheimnisse, denen das Filmteam auf der Spur war.

Die Bilderreise führt durch die Namibwüste, die älteste Sandwüste der Welt. Auch die Pränamib, die Kieswüste, offenbart am Kuisebfluss einen tiefen Einblick in die Vorgänge bei der Ausbreitung von Wüsten.

Als Zoologen-Team richtet sich der Focus natürlich auch ganz speziell auf die Tierwelt Namibias. In den bekannten Nationalparks Namibias konnten einzigartige Eindrücke einfangen werden: ein Nashorn bei der Eroberung eines Wasserlochs gegen 5 Elefantenbullen, Löwen beim Töten eines Schakals und Elefanten in der Wüste. Neben den berühmten Nationalparks - Etosha, Namib-Naukluft, Skelettküste – wurden auch weniger bekannte Nationalparks dokumentiert, die das Bild eines ursprünglichen und unberührten Namibias zeigen.

Nicht nur die Big-Five Afrikas stehen im Fokus, sondern auch die vielen unbekannten Tiere Namibias: Giftschlangen, wie die Sidewinder oder Kobras, Chamäleons und Schwarzkäfer zeugen alle von der perfekten Anpassungsfähigkeit dieser Lebewesen an ihren Lebensraum.